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Die Leistungen der Effektiven Mikroorganismen (EM) im Garten- und Landbau:


Sie fördern das Bodenleben; verbessern die Bodenbeschaffenheit in physikalischer, chemischer und biologischer Hinsicht; stimulieren die Entwicklung des Wurzelsystems; unterdrücken bodeneigene Krankheiten und »Schädlinge«; steigern die Düngewirksamkeit von organischem Material; verbessern das Keimen, Blühen, Fruchten und Reifen der Pflanzen; erhöhen die Fähigkeit zur Fotosynthese der Pflanzen;
gewährleisten bessere Keimfähigkeit und Kräftigung der Pflanze; erhöhen die Lagerfähigkeit der Ernteprodukte.
Ungünstige Umwelteinflüsse werden besser überwunden. Als Resultat wachsen auch die oberirdischen Pflanzenteile optimaler.

pflanze_02Weitere Vorteile:
- Keine Wartezeit bis zur Ernte.
- EM ist durch seinen Trägerstoff Wasser leicht löslich.
- EM verdrängt auf Grund seiner Konkurrenzstärke ein breites Spektrum
   pflanzenschädigender Pilzkrankheiten.
- Eine Gefahr durch Überdosierung ist nicht möglich,
- keine Belastung der Umwelt,
- keine Gefahr bei der Ausbringung,
- keine Nebenwirkungen,
- keine Toxizität für Mensch, Tier, Boden- und Wasserorganismen.

EM-A (EM-aktiviert) wird gezielt eingesetzt als Beiz-, Giess- und Spritzmittel. Man kann damit die Böden aller Pflanzen verlebendigen und den oben beschriebenen Prozess in Gang setzen. Alle Gemüsepflanzen, Heil- und Gewürzkräuter, Stein-, Kern- und Beerenobst, Stauden, ein- und zweijährige Blumen, Solitär- und Gruppengehölze, Zimmerpflanzen sowie allen landwirtschaftlichen Kulturen werden sich mit Vitalität, reichen Ernten und guter Lagerfähigkeit der Ernteprodukte für diesen Fitmacher bedanken!

Wie oft und wie viel EM-A?
Behandlung der Anzucht-Erden bzw. Böden für die Jungpflanzenanzucht:

A. Beizen
Dazu nimmt man das EM-A und verdünnt es im Verhältnis 1:1000 mit gutem Leitungswasser, z.B. 100 Milliliter EM-A plus 10,0 Liter Wasser.

Beizzeit (kleine Saaten, z.B. Möhren, Salat usw.) 20 bis 30 Minuten
Beizzeit (mittlere Saaten, z.B. Schwarzwurzeln, Rote Bete usw.) 30 bis 60 Minuten
Beizzeit (große Saaten, z.B. Kürbis, Zuckermais, Bohnen bis zur Kartoffel) zwei bis drei Stunden.

Nach dem Beizvorgang kann ausgesät werden. Die übrig gebliebene Beizflüssigkeit kann man beispielsweise noch zum Blumengießen nehmen.

Vorteile des Beizens mit EM:
- Die Keimung wird angeregt
- die Mikroflora wird vor Krankheiten geschützt
- die Pflanze kann sich gut entwickeln

Praktische Anwendung
Man taucht einen Netzsack mit der Saat in der vorgeschriebenen Zeit in die EM-A-Lösung ein oder
besprüht das Saatgut, sodass es die vorgeschriebene Zeit immer feucht ist;
sät so feucht wie möglich aus.
Im Haus- und Kleingarten wird man von Hand säen; Gärtnerhöfe, Gärtnereien, Kleinlandwirtschaften usw. werden eine Sämaschine einsetzen. Hier sollte man das feuchte Saatgut leicht mit Steinmehl, Korallenkalk oder Montmorillonit bestreuen (Mischmaschine, Zwangsmischer).

B. Bodenimpfung
Nachdem das Saatgut gekeimt ist, bzw. Jungpflanzen gepflanzt sind, werden die Böden aller Pflanzen während der gesamten Wachstumsphase über das Giesswasser ständig mit EM-A bis zur Ernte geimpft. Gehölze können ebenfalls dauerbehandelt werden, da es auch ihnen sehr gut bekommt und die Ernten bei Fruchtgehölzen eine ebenso gute Qualität und Lagerfähigkeit aufweisen wie Gemüse o.ä. Die Gebrauchsmenge an EM-A bei Gehölzen ermittelt man, indem man die Fläche berechnet, die die Baum- bzw. Strauchkrone beansprucht (Länge X Breite= qm). Den Boden an einzelnen bzw. wenigen krautigen Pflanzen (Gemüse, Kräuter, Blumen usw.) begiesse man mit etwa 1/4 Liter (250 Milliliter) EM-A auf eine 10-Liter-Gießkanne Wasser so lange bis der Boden um die Pflanze(n) herum mit Flüssigkeit gesättigt ist.

Dosierung:
Bei sandigem, humusarmem Boden wird empfohlen 5,0 Liter EM-A auf eine Fläche von 100 Quadratmeter auszubringen, bei »besseren«, d.h. humushaltigeren Böden reichen etwa 3,0 Liter EM-A auf 100 Quadratmeter. Merke: Es ist nicht entscheidend mit wie viel Wasser das EM-A zum Ausbringen verdünnt wird, denn das Wasser ist letztendlich nur der Trägerstoff für die möglichst gleichmäßige Verteilung des EM-A. Man verdünnt das EM-A so, dass man ausreichend Ausbringflüssigkeit für die zu behandelnde Bodenfläche hat. Nochmals: Diese Bodenimpfung führt man möglichst mit jedem üblichen Gießvorgang bis zur Ernte durch. Das gilt für alle Pflanzen.

Man nehme z.B. eine Giesskanne oder eine Rückenspritze, füllt diese mit 1,0 Liter EM-A und 9,0 Liter Wasser auf. Bei dieser Verdünnung muss man also für 100 Quadratmeter sandigem Boden fünfmal 10 Liter Giessflüssigkeit auf die Fläche verteilt ausbringen. Um mehr Giessflüssigkeit zu haben, verringert man einfach den EM-A-Anteil pro Giesskanne und mischt sich entsprechend mehrere Giesskannen.

 

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